Club für Wassersport Köln-Niehl e.V. 1931    cfw-flagge2

Hier ein typischer Erlebnisbericht:

 

Sonntags früh um 9 Uhr treffen wir uns am Bootshaus. Jedes Mal beim Aufstehen denke ich: “ Muss das so früh sein ?”, aber es muss sein, denn sonst schafft man die Strecke nicht, aber es winkt auch ein schöner Paddeltag. Schnell sind die Boote auf den Autos verladen und ab geht es heute zur Sieg. Dort treffen wir uns oft noch mit anderen Paddelkameraden. Nach der freundschaftlichen Begrüßung wird die Tour “ausgehandelt”€: Dem einen ist es zu weit, dem anderen passt die Einsetzstelle nicht, der dritte möchte am Biergarten pausieren. Heute einigen wir uns auf die Strecke Eitorf bis STV Siegburg, das sind 25 km. Meistens fahren wir so um die 20 km, kürzer sollte die Paddelstrecke nicht sein, denn sonst lohnt sich ja die ganze Anfahrt nicht. Die Neulinge werden in die Boote und das Paddeln eingewiesen und dann geht es aufs Wasser. Der Neuling kämpft erstmal mit sich und seinem Boot. Die Paddeltechnik und Bootsbeherrschung wird aber durch individuelle Betreuung auf dem Wasser schnell verbessert. Die anderen paddeln gemächlich dahin und genießen die Natur und die Stille. Es gibt auch immer ein paar “ Raser ”€, die vorneweg paddeln, aber das soll uns in unserer Ruhe nicht stören. Es gibt sogar Zeit für ein “Treiberchen”, d.h. alle Boote legen sich nebeneinander und treiben einfach mit der Strömung dahin. Zeit zum Ausruhen und Genießen. Aber die nächsten Schwälle reißen uns aus unserer Beschaulichkeit heraus und machen dem Namen Spritztour alle Ehre. Es ist eben Wassersport. Zur  Mittagspause legen wir am Ufer an und verzehren unser mitgebrachtes Essen. Je nach Gegebenheit, denn vielerorts ist es leider schon verboten, machen wir ein Lagerfeuerchen und grillen Würstchen oder unsere Käsebrote. Köstlich, und manchmal kreist sogar eine Weinflasche. Spätestens dann hat der Neuling sich in den Kanusport eingefunden, lamentiert und fachsimpelt mit den alten Kameraden und sein Boot fährt dahin, wohin er es will. So ist dann der zweite Teil der Strecke schnell geschafft: Die “Könner”€ fahren immer schneller und dem Neuling werden die Arme immer länger. Aber Übung macht den Meister und wir unterstützen die Neuen bis zum Schluss, bis alle heil angekommen sind. Natürlich macht das Paddeln bei schönem Wetter am meisten Spaß, aber mit geeigneter Ausrüstung wie Paddeljacken und Spritzdecken kann uns auch Regenwetter nichts anhaben. Wir sind ja Wassersportler. Man sollte sich auf keinen Fall von dem morgendlichen Blick aus dem Fenster zu einer Wetterprognose für den Tag verleiten lassen. Aus den trübsten Wolken ist schon herrlichster Sonnenschein geworden und aus dem klarsten Himmel am Morgen entwickelte sich der fürchterlichste Dauerregen. Heute blieb es schön und alle Gedanken an das frühe Aufstehen sind verschwunden

Endlich sind wir am STV Siegburg angekommen, ein Kanuverein mit großem Gelände und ansprechendem Biergarten. Die Autofahrer schicken sich an, die Autos nachzuholen, die anderen haben Zeit sich umzuziehen, die Boote klar zu machen und gemütlich ein Bierchen beim Warten zu trinken. Danach werden wieder die Boote verladen und es geht Richtung Heimat, zum CfW, Club für Wassersport Köln-Niehl. Gegen 18 Uhr sind wir meistens zu Hause und man fragt sich, wo die Zeit geblieben ist. Sie hat uns einen schönen erlebnisreichen Tag beschert, wir haben einen Urlaubstag inmitten des Alltags gewonnen!

 

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