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Fluss zu trocken ?
Von Renate Gaab, in Anlehnung an den Kanu-Kurier 3/2002
Die Erstellung der Pegelstandsinformationen ist ein wichtiger Punkt bei der naturverträglichen Befahrung von Flüssen. Vor allem die steten Aktualisierungen von Mindestpegeln und Wasserständen auf vielen Gewässern tragen zum Umweltschutz bei und bewirken, dass nicht nur über Steine "geschrubbt" wird, nur weil man "schon mal da ist" und nach weiter Anreise nicht auf eine Befahrung verzichten will. Vor Fahrtantritt kann sich jeder beim Pegeltelefon informieren, ob und wo eine Befahrung möglich ist. Mindestpegel, das ist die Wasserhöhe, unter der das Gewässer keinesfalls befahren werden sollte. von der "idealen" Wasserhöhe für eine Kanutour mit Spaß ist der Mindestpegel oft ein ganzes Stück entfernt. Aber was ist ideal? Was für den einen eine zu geringe Herausforderung darstellt, ist für den anderen vielleicht schon gefährlich. Strömungsgeschwindigkeit und Wasserwucht verändern sich bekanntlich mit wechselnden Wasserständen. Ein "idealer" Wasserstand sollte daher gar nicht ermittelt werden. An den Angaben von "Mindestpegeln" sollte jeder Paddler selbst ausrechnen, was auf ihn zukommt. Deshalb sollten sich alle Kanuten, Vereine und die Umwelbeauftragten für weitere Mindestpegel und Pegelanlagen an den Flüssen einsetzen und diese Informationen vor Befahrung auch abfragen und befolgen! Wir brauchen mehr Mindestpegel! Damit niemand mehr enttäuscht nach Hause fahren muss, weil der Fluss zu trocken ist! Eine wichtige Hilfe ist der Pegeldienst des Kanu-Verbandes NRW
Telefon 0203/7381-651
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