Club für Wassersport Köln-Niehl e.V. 1931    cfw-flagge2

CfW Club-Tag und Kücheneinweihung

Am Sonntag, den 15. September hat der CFW seinen Club-Tag veranstaltet. Unser Anfänger- und Familientraining auf dem Fühlinger See musste wegen einer Ruderveranstaltung am Fühlinger See verschoben werden, so dass es nun mit dem obligatorischen Sommerfest zusammen fiel. Zu  dem Einführungstraining hatten Karin, Pitter und ich eingeladen. Es fanden sich am Vormittag René Schiller mit Familie, Maxi Kerp-Huldt mit seinem Freund Philipp und ein interessierter Jugendlicher Julian am Bootshaus ein. Rene hatte zuvor dankenswerterweise den Bootshänger vollständig renoviert, so dass er für den Bootstransport einsatzfähig war. Es wurde kräftig geladen und die Boote fest gezurrt, wobei sich besonders unser Maxi hervorgetan (-geturnt) hatte. Dann konnten wir zum Fühlinger See fahren und dort am Siegersteg vor der Tribüne einsetzen. Die Jugendlichen hatten etwas Vorerfahrungen und waren bald mit Karin auf dem Wasser und paddelten durch die Seen und über die Regattastrecke. Kleine Kenterübungen und eine Runde Kanupolo vervollständigten die Kanuschulung. Die kleinen Kinder Lucy und Bela und Mutter Alice wurden erst mal mit Schwimmwesten versorgt und in die Paddeltechnik und die Kunst des Ein- und Aussteigens eingewiesen. René  als „alter Hase“ war – schwupp – im Boot und paddelte seiner Familie davon. Lucy fuhr mit mir im Vereins-TopoDuo, Sohn Bela kämpfte mit dem Geradeausfahren und Alices Arme wurden lahm. Aber wir schafften rund zwei Kilometer, für die Kinder sogar mit einer kleinen Regattaeinlage, und kamen spritznass, aber wohlbehalten wieder am Steg an. Mit der tatkräftigen Unterstützung von Pitter und den Jugendlichen haben wir wieder die Boote auf den Hänger geladen und fuhren zurück zum Bootshaus. Das anstrengendste am Paddeln ist immer das Hängerladen; aber es führt kein Weg daran vorbei. Das Paddeln hat aber allen Spaß gemacht und wir wollen dieses Anfängertraining am Fühlinger See auf jeden Fall noch mal wiederholen.

Im Bootshaus habe ich noch mit den Jugendlichen unsere gute alte, sauschwere, aber völlig intakte Tischtennisplatte hervorgeholt. Netz und Schläger wurden aus den familiären Beständen gesponsert. So konnte die Jugend die Zeit bis zum Grillen sportlich überbrücken.

So langsam trudelten auch die Erwachsenen bei inzwischen herrlichstem Sonnenschein zum Sommerfest ein. Es kamen insgesamt 27 Mitglieder und Freunde des Vereins, darunter der Ehrenvorsitzende Rolf Eskötter mit Frau Ursel, die neuen Mitglieder Mo und Peter Kuschel und unsere Freunde vom KKI Essen. Pitters Zapfanlage spendete allen  kühles Kölsch und nachdem auch unser Grillmeister René vom Paddeln eingetroffen war, fingen wir sogleich an zu grillen. Der Hunger war natürlich groß und alle vertilgten ihr selbst mitgebrachtes Grillfleisch und die spendierten köstlichen Salate.

Hierbei konnte der eigentliche Anlass zu unserem Sommerfest gebührend gefeiert werden: Unsere neue Küche! In monatelanger Arbeit wurde unsere Vereinsküche völlig neu gestaltet, mit neuen Geräten versorgt und vollständig renoviert. Dabei tat sich besonders unser Bootshauswart Klaus hervor, der alle Elektro- und Wasserinstallationen, Geräte- und Holzaufbauten durchgeführt hat und Abrissarbeiten von Wand bis Kamin erledigt hat (hab ich noch was vergessen?). Nebenbei hat Klaus noch die Gastherme und die Duschen in den Waschräumen erneuert.  Desweiteren war in herausragender Weise unser Kassenwart Horst beteiligt, der mit seinen Lackierarbeiten die Arbeitsplatte und den Fußboden mit allerbestem Autolack gestrichen hat, tritt- und kratzfest (hab ich noch was vergessen?). Und die Beiden haben mit unserem Vorsitzenden Pitter die restlichen Renovierungsarbeiten inclusive Einbau neuer Fenster in Küche und Clubraum (wo sie doch gerade mal dabei sind) bewerkstelligt. Habt ihr das gesehen?!  Das neue Fenster hinter der Theke hat schon gute Dienste als Durchreiche zur Terrasse geleistet.  Dank auch an alle weiteren Helfer, die uns mit Renovierungsarbeiten, Aufräumen, Putzen und Müll wegbringen usw. unterstützt und geholfen haben.

Für diese wirklich umfangreiche und selbstlose Arbeit für den CFW wurden Horst und Klaus am Sommerfest mit einer kleinen Ansprache und einer CFW-Cap geehrt.  Auch unser langjähriger Vorsitzender und nunmehr Ehrenvorsitzender Rolf wurde mit einer CFW-Cap seiner Verdienste gewürdigt. Dann ging das Sommer- und Küchenfest langsam in den gemütlichen Teil über bis in die tiefe Nacht. Erst nachdem der letzte Blutwurz, der letzte Kümmerling und der letzte Tropfen Kölsch getrunken waren, merkten wir, dass der schöne CFW Club-Tag vorüber war.

Renate Gaab

PS: Der Vorstand dankt allen Mitgliedern und Gästen, die durch eine Geldspende für die Umlage bei den Getränken  gesorgt haben. Dabei sollte man immer bedenken: Der Gewinn kommt dem CFW zugute.

 

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